Manuelle Lymphdrainage

Zentraler Bestandteil der Entstauungstherapie ist die manuelle Lymphdrainage. Die Lymphdrainage ist keine herkömmliche Massage. Der Therapeut versucht durch Kreisbewegungen, bestimmte Pump-, Schöpf- und Drehgriffe, die Lymphgefäße anzuregen. Der Körper wird zunächst im Bereich des Halses und im oberen Körperviertel drainiert, um eine Sogwirkung auf die unteren Lymphgefäße zu erzeugen. Ödemflüssigkeit wird dann aus ödemreichen in ödemarme Gebiete verschoben, in die Lymphgefäße gedrückt, verhärtetes Bindegewebe wird gelockert.

 

Wichtig! Nach jeder Lymphdrainage muss der Patient wieder bandagiert werden.